Batteriespeicher stabilisieren Marktpreise zu Lasten eigener Rentabilität
Dresden, 12. September 2025
Welche Auswirkungen hat ein rascher Zubau von Batteriespeichern? Damit haben sich die Analysten der THEMA Consulting beschäftigt und dabei interessante Erkenntnisse erlangt.
Wie umgehen mit der Tatsache, dass sich negative Stunden an der Strombörse häufen? Ganz einfach: Flexibilitäten schaffen. Batteriespeicher können diese diese liefern und viele Investoren haben das erkannt. Doch was macht das mit dem Business Case Batteriespeicher kurz-, mittel- und langfristig? Schließlich handelt es sich um keinen kleinen Betrag, der investiert werden muss.
Je nach Kostenannahmen, Lebensdauer und WACC bewegen sich die erforderlichen jährlichen Investitions- und Kapitalkosten für einen Zwei-Stunden-Speicher weiterhin in einer sehr hohen Spanne von rund 75.000 bis 120.000 Euro pro MW und Jahr, schreiben die Analysten. Um diese Summen zu decken, müsste bei einem angenommenen täglichen Lade- und Entladezyklus von jeweils zwei Stunden und ohne Verluste ein durchschnittlicher Spread von mindestens 100 Euro pro Megawattstunde erzielt werden. In der Realität liegen die Anforderungen jedoch noch höher, da zusätzlich Betriebskosten, Degradationskosten und Verluste berücksichtigt werden müssen. Zwar können Batteriespeicher neben dem Day-ahead-Markt auch auf Intraday-, Regelleistungs- oder Netzdienstleistungsmärkten Erlöse erzielen, allerdings reduziert dies mitunter die Kapazitäten, um Preisspreads am Day-ahead-Markt optimal auszuschöpfen.
Je nach Szenario bis 2030 lässt sich festhalten, dass die Volatilität an den Strombörsen abnimmt, je mehr Speicher im Markt sind. Gleichzeitig gibt es wie bei vielen anderen Technologien auch bei Batterien einen Kannibalisierungseffekt: Je mehr Batterien auf den Markt kommen, desto schlechter wird ihr Geschäft. Hier geht es zum Bericht dazu im pv magazine
TRICERAs Meinung:
Eine Entwicklung, die es zu beobachten lohnt. Auch Batteriespeicher sind von einer gewissen Marktdynamik abhängig. Die Zukunft bleibt spannend und herausfordernd. Bis ein Szenario eintritt, in dem es wirklich zu viele Speicher im Markt gibt, um den Business Case zu gefährden, wird noch einiges an Zeit vergehen. Eher früher als später zu investieren kann trotzdem nicht verkehrt sein. Wir helfen gern bei der Planung und Umsetzung.
Hintergrund TRICERA energy
To a new era – das ist die Vision der TRICERA energy GmbH. Das nachhaltige Unternehmen mit Sitz in Freiberg und Dresden hat sich auf die Entwicklung, den Bau und Betrieb von mittleren (<500 kWh) bis großen (>2 MWh) Batteriespeichersystemen spezialisiert und ermöglicht somit eine optimierte, bedarfsgerechte und regenerative Energieversorgung. Das Kerngeschäft umfasst vier Kompetenzfelder: Engineering und Beratung, Projektentwicklung, Systemintegration sowie Wartung und technischer Betrieb. Mit 90 Mitarbeitenden bestehend aus führenden Expert:innen der Batteriebranche und langjähriger Erfahrung in verschiedenen Kompetenzfeldern ist TRICERA energy ein qualifizierter Partner, wenn es um die Energiewende geht. Bis zum heutigen Tag hat TRICERA 280 Megawatt-Stunden an Kapazität und 152 Megawatt an Leistung verbaut.
Weitere Informationen unter: tricera.energy
Ansprechpartner TRICERA energy
Philipp Berger
Telefon +49 151 57675400
ygrene.arecirt@regreb.ppilihp
Industriestraße 65
01129 Dresden

